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Was ist der Google-Zustimmungsmodus v2?

Google Consent Mode v2 ist eine Implementierung für Ihr Cookie-Banner auf Ihrem Hauptseite, die sicherstellt, dass die Daten, die Google erhält, konform sind. 

Google Consent Mode v2 ist eine Aktualisierung eines alten Systems, das Google im Jahr 2020 eingeführt hat (Consent Mode). Der Unterschied besteht darin, dass Google nun verlangt, dass der Consent Mode v2 auf Websites implementiert wird, die Google Ads und GA4 verwenden.

Ab März 2024 ist es eine Anforderung von Google, den Consent Mode v2 zu implementieren, wenn Sie Google Ads oder GA4 für den Zugriff auf Daten verwenden.

Warum sollten Sie den Google-Zustimmungsmodus v2 implementieren?

Google wird keine Daten über Nutzer in der EU und dem EWR sammeln, wenn der Consent Mode v2 nicht implementiert ist. Dies gilt selbst dann, wenn in Ihrem Cookie-Banner die Zustimmung zur Datenerfassung auf andere Weise erteilt wurde. Google verlangt von den Nutzern ein ausdrückliches “Ja”, dass sie Daten verfolgen und empfangen dürfen.

Da Google keine Daten über Nutzer in der EU und im EWR sammelt, wenn der Consent Mode v2 nicht implementiert ist, besteht die Gefahr (wenn Sie ihn nicht implementiert haben), dass die Daten, die Sie sowohl in Google Ads als auch in GA4 erhalten, ungenau sind. Dies kann bedeuten, dass Ihre Anzeigen in Google Ads nicht mehr so effektiv sind wie früher.

Daher führt kein Weg an der Implementierung des Consent Mode v2 vorbei, wenn Sie mit Google Ads oder GA4 arbeiten.

Risiken der Nichtimplementierung des Google-Zustimmungsmodus V2

Wenn Ihr Unternehmen es versäumt, den Google Consent Mode V2 zu implementieren, riskieren Sie nicht nur den Verlust wertvoller Daten, sondern sehen sich auch möglichen rechtlichen Herausforderungen aufgrund der Nichteinhaltung der DSGVO gegenüber.

Ohne Consent Mode V2 verlieren Sie die Möglichkeit, Einblicke in das Verhalten Ihrer Kunden zu gewinnen, wenn der Nutzer Cookies ablehnt, was zu weniger genauen Kampagnen und einer geringeren Rendite Ihrer Werbeinvestitionen führen kann.

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Wie funktioniert der Google-Zustimmungsmodus v2?

Wie oben beschrieben, dient der Zustimmungsmodus v2 als ausdrückliche Zustimmung für Google, Nutzer von Ihrer Website zu verfolgen.

Wenn Google ein “Ja” von einem Nutzer erhält, der Cookies akzeptiert, darf es Daten über die Nutzer verfolgen und sammeln. Das Wissen, das Google gewinnt, wenn es Daten nachverfolgen und sammeln darf, kann für die Modellierung verwendet werden und bietet einen ganzheitlichen Überblick über die Konversionsdaten in Google Ads und GA4.

Für diese Modellierung verwendet Google KI und maschinelles Lernen. Google beobachtet die Daten der Nutzer und vergleicht sie mit den Daten derjenigen, die Cookies auf der Website akzeptiert haben. Mit diesem Wissen kann Google ein Gesamtbild der Konversionsdaten erstellen und die Wissenslücken von Nutzern, die Cookies ablehnen, füllen.

Die Modellierung von Google ist natürlich keine 100%-Darstellung der Realität, aber sie kann verwendet werden, um ein Gesamtbild davon zu vermitteln, wie die Konversionen höchstwahrscheinlich aussehen werden.

Vorteile des Google-Zustimmungsmodus V2

Mit dem Google Consent Mode V2 können Sie die Messung von Conversions fortsetzen, auch wenn Nutzer die Cookies abbestellen. Dies gewährleistet eine bessere Datenqualität, eine bessere Einhaltung der DSGVO und genauere Anzeigenkampagnen. Das bedeutet, dass Sie mehr Transparenz und eine bessere Leistung erzielen und gleichzeitig die Privatsphäre Ihrer Nutzer respektieren.

Hier finden Sie einen Überblick über die Vorteile:

  • Bessere Datenqualität: Genauere Datenerfassung, auch wenn Nutzer Cookies ablehnen.

  • Erweiterte Modellierung: Möglichkeit der Modellierung von Konversionsdaten für tiefere Kundeneinblicke.

  • Verbesserte Anzeigenleistung: Bessere Möglichkeiten zur gezielten Ausrichtung und Optimierung von Kampagnen auf der Grundlage zuverlässiger Daten.

  • Proaktive Einhaltung der GDPR: Geringeres Risiko datenschutzrechtlicher Sanktionen durch klare Dokumentation der Einwilligung.

  • Verbesserte Wettbewerbsfähigkeit: Unternehmen, die Consent Mode V2 einsetzen, haben einen Vorteil gegenüber Konkurrenten, denen es an genauen Daten mangelt.

  • Verbesserte Benutzerfreundlichkeit: Eine klare Kommunikation in Bezug auf die Einwilligung erhöht das Vertrauen und die Loyalität der Nutzer.

  • Effiziente Nutzung der Ressourcen: Eine bessere Datenqualität gewährleistet, dass Marketingbudgets optimal und mit minimaler Verschwendung eingesetzt werden.

Hilfe bei der Einrichtung des Google-Zustimmungsmodus V2

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Wie implementiert man den Google-Zustimmungsmodus v2?

Jetzt wissen Sie ein wenig darüber, was der Google-Zustimmungsmodus v2 ist, warum Sie ihn implementieren sollten und wie er funktioniert. Der nächste Schritt ist nun die Implementierung. Nachfolgend finden Sie einige Tipps, wie Sie mit der Implementierung beginnen können. 

1. Wenn Sie noch keinen Cookie-Banner auf Ihrer Website haben, sollten Sie einen einrichten. Die einfachste Lösung ist die Verwendung eines Cookie-Banners von einem zertifizierten Google CMP-Partner. 

2. Ihr Cookie-Banner muss natürlich den Richtlinien von Google entsprechen, aber auch den gesetzlichen Anforderungen in der EU für die Datenerfassung genügen. 

3. Sobald Sie sicher sind, dass Ihr Cookie-Banner die oben genannten Anforderungen erfüllt, können Sie den Consent Mode v2 über Ihren Cookie-Banner-Anbieter implementieren. Abhängig von Ihrer Lösung gibt es verschiedene Optionen für die Implementierung. Sie können zum Beispiel Google Tag Manager mit Ihrem Cookie-Banner-Anbieter verbinden, um den Consent Mode v2 in Ihrem Cookie-Banner zu implementieren. 

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Implementierung des Google-Zustimmungsmodus V2

Befolgen Sie diese Schritte, um den Google-Zustimmungsmodus V2 korrekt zu implementieren:

  1. Vorbereitung: Stellen Sie sicher, dass Ihre Cookie-Richtlinie und Ihr Cookie-Banner GDPR-konform sind.
  2. Richten Sie Google Tag Manager (GTM) ein: Erstellen Sie Ihr GTM-Konto oder melden Sie sich bei diesem an.
  3. Installieren Sie GTM auf Ihrer Website: Integrieren Sie das GTM-Skript korrekt in Ihre Website.
  4. Tags für den Modus "Zustimmung des Durchführenden": Richten Sie in GTM die Tags “Zustimmungsinitialisierung” und “Standard” ein.
  5. Konfigurieren Sie die Zustimmungsregeln: Legen Sie klar fest, wie die Zustimmung aufgezeichnet und gehandhabt wird.
  6. Integration mit Google Analytics 4: Sicherstellung der Integration und Überprüfung der modellierten Daten.
  7. Testen Sie die Implementierung: Prüfen Sie mit der Vorschaufunktion von GTM, ob alles richtig funktioniert.
Thomas Jensen

Thomas ist der Gründer von Versano und hat z.B. Google Ads & Paid Social seit über 10 Jahren.

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